Clarissa Schmitt
Biografie
Clarissa Schmitt wurde 1997 in Köln geboren und wuchs in einem musikalischen deutsch-französischen Elternhaus auf. Mit fünf Jahren bekam sie den ersten Klavierunterricht und im Alter von neun Jahren kam die Klarinette dazu.
Schon früh spielte sie in zahlreichen Ensembles und Orchestern wie dem Landesjugendorchester NRW, der jungen deutsch-französisch-ungarischen Philharmonie (hier auch als Solistin), der Jenaer Philharmonie und im Moritzburg Festival Orchester.
2018 wurde sie als 1. Klarinette für das Projektorchester "BE PHIL Orchestra" unter der Leitung von Simon Rattle ausgewählt.
Clarissa Schmitt war Stipendiatin der ,,Hans und Eugenia Jütting-Stiftung’’ und des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth. Des weiteren ist sie fünffache Bundespreisträgerin im Wettbewerb "Jugend musiziert", wo sie 2015 einen ersten Preis in der Kategorie "Klarinette solo" sowie den Sonderpreis der Firma Wurlitzer erhielt. Außerdem wurde sie für das traditionsreiche "Marler Debüt" ausgewählt.
Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Sabine Meyer, Thomas Lindhorst, Johannes Gmeinder, Ralph Manno, Norbert Kaiser, Martin Spangenberg und Andreas Schablas.
2015 hat sie ihr Klarinettenstudium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar bei Professor Thorsten Johanns begonnen. 2021 und 2022 befand sie sich im Master-Studium bei Professor Andreas Schablas an der Universität Mozarteum Salzburg.
In der Spielzeit 2019/20 absolvierte Clarissa Schmitt eine einjährige Akademie beim Orchester der Komischen Oper Berlin.
Ab der Saison 21/22 wurde Clarissa Schmitt drei Jahre lang im Rahmen eines Villa-Musica-Stipendiums gefördert.
Nach einem Zeitvertrag als stellv. Soloklarinette mVz Bassklarinette im Orchester der Komischen Oper Berlin war sie von 2023 bis 2026 Solo-Bassklarinettistin der Neuen Philharmonie Westfalen.
Seit September 2026 ist Clarissa Schmitt Bassklarinettistin an der Komischen Oper Berlin.
Als Aushilfe spielte sie schon bei den Berliner Philharmonikern, dem WDR Sinfonieorchester, der Deutschen Oper Berlin, dem DSO und dem Gürzenich-Orchester Köln.